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SIEBEN GUTE GRÜNDE FÜR EINE MITGLIEDSCHAFT IN DER CGM

Gerade in Zeiten der Corona-Krise, wo Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zunehmend von Sozialabbau und Verlust ihrer Arbeitsplätze bedroht sind, ist es wichtiger denn je, dass die Beschäftigten solidarisch zusammenhalten, um ihre Rechte gemeinsam wirkungsvoll vertreten und durchsetzen zu können. Warum aber sollte man überhaupt Mitglied in einer Gewerkschaft werden? Was leisten die, was meine Rechtsschutzversicherung nicht leistet? Und was können die überhaupt für mich tun? „Mir reicht meine Rechtschutzversicherung“ – so argumentieren viele. Doch das ist sicherlich zu kurz gedacht.

Wer jetzt bei der CGM eintritt, wird damit Teil einer starken und durchsetzungsfähigen Gemeinschaft. Denn durch eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft bündeln die Arbeitnehmer ihre Kräfte. Hier können sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gemeinsam und solidarisch für eine gerechte Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen und fairen Arbeitszeiten einsetzen. Vor allem können Gewerkschaften Tarifverträge, sowie Betriebsvereinbarungen mit Arbeitgebern, abschließen.

Aber der Organisationsgrad unter Deutschlands Arbeitnehmern ist heute nicht mehr das, was er einstmals war. Das bedeutet aber auch, dass viele Kolleginnen und Kollegen nicht mehr wahrnehmen, dass die Arbeitnehmer eine starke gemeinsame Organisation, eine durchsetzungsfähige Interessenvertretung benötigen, um mit ihrer Stimme von Arbeitgebern, Politik und der Gesellschaft wahrgenommen und mit ihren berechtigten Anliegen und Interessen überhaupt gehört zu werden. Eine Gewerkschaftsmitgliedschaft bloß auf die Frage des Arbeitsrechtschutzes zu beschränken ist viel zu kurz gedacht. Die Leistungen und die Sinnhaftigkeit einer Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft ausschließlich auf die Rechtschutzvertretung zu reduzieren, wird dem Selbstverständnis und der Geschichte der Arbeitnehmervertretung nicht gerecht.

1. TRADITION UND ERFAHRUNG
Gewerkschafter haben in der Vergangenheit viel gestritten, viel erkämpft und viel erreicht für unsere Gesellschaft, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland. Sie setzen sich für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und mehr betriebliche Mitbestimmung ein.

Die Gewerkschaften in Deutschland sind einst aus der europäischen Arbeitnehmerbewegung entstanden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es die ersten gewerkschaftlichen Tendenzen und Zusammenschlüsse. Daraus entwickelten sich die christlichen, sozialistischen und die liberalen Gewerkschaftslinien. Der erste Christliche Gewerkschaftskongress, der die Gründung des Gesamtverbands Christlicher Gewerkschaften ermöglichte, fand 1899 in Mainz statt.

Seit über 120 Jahren setzt sich die CGM für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein und profitiert von einem reichen Erfahrungsschatz in der Arbeitnehmervertretung. Gewerkschaften wie die CGM haben in der Geschichte unseres Landes ganz erheblich zum Wohlstand der Arbeitnehmer beigetragen, durch die Durchsetzung von Entgelterhöhungen, besseren Arbeitsbedingungen und Gesundheitsmaßstäben.

In Deutschland gilt weltweit das strengste Kündigungsschutzgesetz. Im Betriebsverfassungsgesetz sind außerdem klar und damit durchsetzungsfähig die Rechte der Mitbestimmung der Arbeitnehmer geregelt. Diese Mitbestimmung üben die Arbeitnehmer durch ihre Vertreter im Betriebsrat aus. Sie sind Vertreter und Sachwalter der Interessen der Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber und der Betriebsleitung. In ihrer Arbeit werden die Betriebsräte durch die Vertrauensleute unterstützt. Durch sie sind Gewerkschaften wie die CGM nahe und kompetent am innerbetrieblichen Geschehen. Sie wissen einfach, wo bei den Kolleginnen und Kollegen der Schuh drückt.

Die Gewerkschaften können als der Motor dieser gesetzlichen Entwicklungen im Arbeits- und Sozialrecht verstanden werden. Sie waren und sind es, die Verbesserungen wie Arbeitszeitverkürzungen und –Gestaltung, Arbeitsschutz, Rentenleistungen, sowie soziale und materielle Entwicklung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und vieles mehr, angestoßen und ausgestaltet haben. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, Arbeitsstätten ergonomischer und menschenwürdiger zu gestalten. Gewerkschaften sind die Sachwalter für gesetzliche Verbesserungen zur Gestaltung der Arbeitswelt. Und diese Verbesserungen geschehen nun einmal nicht von selbst. Jede Entwicklung zum besseren bedarf des menschlichen Engagements. Verbesserungen in der Arbeitswelt kann es geben, wenn Menschen solidarisch zusammenstehen.

2. SOLIDARGEMEINSCHAFT
Es sind Werte wie Personalität, Solidarität und Subsidiarität, auf die sich die CGM beruft. Wir haben diese Werte in dem Slogan zusammengefasst: „persönlich, menschlich, nah“. Solidarität ist ein großer Begriff, der ausdrücken soll, dass man sich für die gleiche Sache einsetzt: für gemeinsame Werte und Überzeugungen. Dabei darf das Subsidiaritätsprinzip nie aus dem Blickfeld geraten: die Entfaltung der individuellen Fähigkeiten, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. In der CGM hat jeder Einzelne eine Stimme, die zählt. Jeder Einzelne hat besondere Fähigkeiten und Talente, die einen Gewinn für die Gesellschaft, in der wir alle leben, darstellen. Jeder Einzelne ist wichtig.

3. PERSÖNLICHE BETREUUNG
Mit 16 Geschäftsstellen ist die CGM bundesweit vertreten. Unsere Geschäftsführer stehen in engem Kontakt mit unseren Betriebsräten und Vertrauensleuten vor Ort in den Betrieben und bilden ein Netzwerk von Experten im Bereich Arbeits- und Sozialrecht.

4. TARIFSCHUTZ
Das Abschließen von Tarifverträgen ist eine besonders wichtige Aufgabe einer Gewerkschaft. Als Verhandlungspartner von Arbeitgeberverbänden handeln Gewerkschaften Tarifverträge aus. Dieses Privileg ist allein den Gewerkschaften als solidarischen Vertretungen der Beschäftigten vorbehalten. Durch den Abschluss von Tarifverträgen hat die CGM aktiv die Möglichkeit, sich für bessere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen.

5. RECHTSSCHUTZ
Die CGM gewährt ihren Mitgliedern volle Sicherheit in allen Bereichen des Tarif-, Arbeits- und Sozialrechts und kann dabei auf ihre reichen und fundierten Fachkenntnisse in der Arbeitswelt zurückgreifen. Unsere Geschäftsführer*innen können sich zudem auf eine bundesweite Vernetzung von Betriebsräten und Vertrauensleuten stützen und auf innerbetriebliches Wissen und berufliche Erfahrung und Kompetenz zurückgreifen. Dies ist eine entscheidende Tatsache, die keine reine Rechtschutzversicherung aufwiegen kann.

6. ABSICHERUNGEN UND LEISTUNGEN
Neben dem Rechtsschutz bietet die CGM aber auch ein Rundum-Sorglos-Paket mit Absicherung durch Freizeitunfallversicherung, Absicherung gegen Invalidität, Krankenhaus- und Genesungstagegeld sowie Streikgeld bzw. Aussperrungsunterstützung.

7. PERSÖNLICHE BERATUNG
So viele verschiedene Lebensmodelle es mittlerweile gibt, so viele verschiedene Lösungsmodelle sind von Nöten. Die Zeiten haben sich geändert, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch. Die CGM stellt sich dieser Herausforderung einer globalisierten, aber vor allem auch individualisierten Welt von heute. Für die CGM zählt das einzelne Mitglied und dessen Sorgen und Nöte.
Es ist unser Anspruch, jedem einzelnen Mitglied beratend zur Seite zu stehen, immer die individuelle berufliche Entwicklung im Blick zu haben und unterstützend tätig zu werden, wo es nötig ist.
Das alles kann eine Rechtschutzversicherung allein nicht leisten. Die Entscheidung für eine Gewerkschaft ist eine Entscheidung für die Solidargemeinschaft, eine Entscheidung für den Nächsten und für die Menschlichkeit.

Es geht darum, einander zu begegnen und fest füreinander einzustehen: Persönlich. Menschlich. Nah.

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