Sanitär-Heizung-Klima

Austausch mit ZVSHK 2026

Offener Austausch unter Sozialpartnern

Vertreter der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) und des Zentralverbands Sanitär, Heizung, Klimatechnik (ZVSHK) tauschten sich zu aktuellen Themen aus.

In der Hauptgeschäftsstelle des Zentralverbands Sanitär, Heizung, Klimatechnik (ZVSHK) in St. Augustin bei Bonn trafen sich am Montag, dem 15. Juni, Vertreter der CGM und des ZVSHK zu einem Austausch. Die CGM wurde durch ihren Bundesvorsitzenden, Sebastian Scheder, sowie Tarif-Referent Constantin Ortseifer vertreten. Für den ZVSHK nahmen Hauptgeschäftsführer Daniel Föst, sowie der Geschäftsführer Grundsatzfragen/Recht, Carsten Müller-Oehring, an dem Treffen teil.

Die CGM ist in elf von sechzehn Bundesländern Tarifpartner des SHK-Bereichs, oftmals schon seit vielen Jahrzehnten. Eine entsprechend enge Bindung pflegt die Gewerkschaft mit den jeweiligen Landesinnungsverbänden. „Aufgrund dieser engen Verbindung miteinander war und ist es uns sehr wichtig, auch zum Dachverband des SHK-Bereiches ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zu pflegen. Termine wie dieser tragen genau hierzu bei“, betonte Sebastian Scheder.

Gemeinsame politische Anliegen

Schwerpunkte bei dem Treffen waren neben dem Tariftreuegesetz auch die Themen Nachwuchsmangel im Handwerk, sowie die Wärmewende. Der Begriff Wärmewende umschreibt den zunehmenden Umstieg auf Heizsysteme, die stärker auf erneuerbare Energien, sowie nachhaltigere Formen des Heizens wie die Wärmepumpe setzen.

„Wir sind uns darin einig, dass von der Bundesebene aktuell vor allem ein Aufwuchs an Bürokratie, aber keine Entlastungen fürs Handwerk kommen. Daher sind wir, auch als Gewerkschaft, Herrn Dittrich als Interessenvertreter des Deutschen Handwerks sehr dankbar für seine diesbezüglich klaren Worte, auch und gerade gegenüber dem Bundeskanzler. Denn Themen wie der Personalmangel werden sich nicht entspannen, wenn sich die Bundesregierung verweigert, für Entlastungen, gerade beim Thema Bürokratie, aber auch im Steuern- und Abgabenbereich zu sorgen.“, so Constantin Ortseifer.

Die Sozialpartner sind sich einig, dass ein möglichst geeintes Auftreten in politischen Fragen den gemeinsamen Anliegen nur nutzen kann. „Als CGM hätten wir uns in diesem Sinne auch ein Gelingen der Konzertierten Aktion zwischen DGB und Arbeitgebern im Kanzleramt gewünscht. Denn die Zeit drängt und die Probleme werden ja nicht kleiner“, so der CGM-Bundesvorsitzende Scheder.

Beide Seiten freuten sich über das Gespräch in angenehmer Atmosphäre und vereinbarten, weiterhin im produktiven Austausch zu bleiben.

Comments are closed.